Umzugskosten: Mit diesen Kosten müssen Sie bei Ihrem Umzug rechnen

Umzugskosten: Mit diesen Kosten müssen Sie bei Ihrem Umzug rechnen

Das letzte, das Sie beim Umzug brauchen, ist Stress – denn davon haben Sie ohnehin schon genug. Damit Sie sich also entspannt in der neuen Umgebung einleben können, sollten die Umzugskosten schon im Vorhinein eingeplant werden.   auch darauf an, ob Sie alles selbst erledigen, oder eine Umzugsfirma beauftragen. Welche Kosten dabei ungefähr auf Sie zukommen können, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Die wichtigsten Geldfaktoren beim Umzug

Dies sind die wichtigsten Bereiche, in die Sie beim Umzug investieren müssen:

1. Umzugsfirma oder Alleingang?

Zuerst sollten Sie klären, wie Sie den Umzug angehen möchten. Setzen Sie auf eine professionelle Umzugsfirma, dann wird Ihnen diese Im Vorhinein einen Kostenvorschlag machen. Dabei wird Ihre individuelle Situation einkalkuliert. Prinzipiell gilt: je mehr die Firma über Ihren Haushalt und den Umzugsumfang weiß, desto genauer kann der Preis definiert werden. Die Stundensätze einer Übersiedlungsfirma variieren teilweise sehr stark. Dabei kommt es vor allem auf diese Kriterien an:

  • Transportvolumen in Kubikmeter (CBM)
  • Kilometeranzahl (ca.) vom Start-, bis zum Zielort
  • Etagenanzahl beider Orte
  • Packservice vs. Eigenarbeit
  • Verpackungsmaterial leihen vs. selbst liefern
  • Professionelle Umzugshelfer vs. eigene Leute

Ziehen Sie immer mehrere Angebote in Betracht. Das Wichtigste: passen Sie bei extrem billigen Angeboten auf! Hier werden oft noch nachträglich unverschämte Kosten verlangt.  Vielleicht finden Sie aber auch Freunde und Bekannte, oder Familienmitglieder, die beim Möbeltransport mit helfender Hand zur Seite stehen. Dann reicht oft schon eine Dankes-Pizza. Holen Sie sich je nach Möbelumfang mindestens 2-4 Helfer dazu. Auf diese Weise können Sie natürlich Kapital sparen.

2. Transportkosten

Es kommt also viel auf Ihre Eigenleistung an, wie viel Sie am Ende bezahlen. Daher ist auch entscheidend, ob Sie selbst einen Leihtransporter besorgen können, oder ob Ihnen auch dieser zur Verfügung gestellt werden muss. Es gibt nämlich auch Kombinationsangebote von Möbelpacker inklusive LKW.

Hier spielt beim Preis auch die Entfernung mit: wenn Sie innerhalb eines Ortes oder einer Stadt übersiedeln, ist das natürlich günstiger – über die Stadtgrenzen hinaus kommen meist Kilometerpauschalen hinzu. Auch die zusätzliche Arbeitszeit der Helfer wird hier verrechnet. Bedenken Sie allerdings: Eine Firma übernimmt alle Schäden, die eindeutig durch den Transport entstanden sind! Wenn Sie mit Laien verladen, passieren natürlich viel eher Missgeschicke durch falsches Sichern oder Einladen, was auch Zusatzkosten bringt.

3. Zeitkosten

Der Zeitfaktor ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Umzugsplanung. Regeln Sie alles im Alleingang, müssen Sie sich nur mit Ihren Leuten absprechen. Entscheiden Sie sich aber für ein Umzugsunternehmen, sollten Sie so früh wie möglich mit diesem in Kontakt treten. Dann erwischen Sie meist günstigere Preise – das hängt häufig mit der Auslastung der Firma zusammen. Auch das Datum kann auf diese Weise flexibler Ihren Wünschen angepasst werden.

Zeitlich entscheidend ist auch die Frage, wann Sie umziehen möchten: unter der Woche oder am Wochenende? Zu Beginn oder am Ende des Monats? Diese Faktoren bestimmen auch häufig den letztendlichen Preis. Unser Tipp daher: fixieren Sie am besten einen Termin unter der Woche, gegen Mitte des Monats. Hier sind Sie preislich am besten beraten.

Tipp 3: Extra-Kosten

Zum Schluss möchten wir Ihnen gerne noch ein paar wichtige Faktoren mitgeben, die beim Umzug sehr nützlich sein können. Berechnen Sie etwa Stockwerkkosten mit ein. Das heißt, Sie müssen die Firma Ihrer Wahl darüber informieren, ob ein Aufzug vorhanden ist und ob auch alle Möbel dorthinein passen. Andernfalls muss nämlich das Auseinanderbauen der Möbel miteingerechnet werden. Das kann zusätzliche Kosten verursachen!

Dann gibt es noch den Faktor des Verpackungsmaterials: dieser Kostenfaktor wird oftmals unterschätzt! Umzugskartons sind nicht so billig wie man meinen würde. Häufig benötigt man festere Behälter aus Plastik, denn nicht immer reichen Kartons aus dem Supermarkt. Außerdem brauchen Sie noch Luftpolsterfolie, Klebeband und Ähnliches. Wenn Sie Geld sparen möchten, kaufen Sie Umzugskartons am besten gebraucht und verkaufen diese dann weiter. Auch das Einpacken selbst kann zur Herausforderung werden. Um sich den Stress zu ersparen, kann man wiederum Umzugshelfer gegen Gebühr dafür beauftragen.

Der Vorteil einer Übersiedlungsfirma ist bestimmt der volle Umfang – vom Packen der Umzugskartons, über den Transport, das Möbelschleppen, bis zu den De- und Montagearbeiten, sowie einer möglichen Entrümpelung. Alle diese Services, die Sie in Anspruch nehmen können, mögen sehr hilfreich sein – sie können aber auch Kosten anhäufen. Hier müssen Sie gut abwägen.

Fazit

Kosten beim Umzug entstehen unter anderem durch die Umzugsfirma. Deren Leistungen setzen sich unter anderem auch aus der Entfernung Ihres Zielortes und der Arbeitszeit zusammen. Zusätzliche Dienste sind ein weiterer Kostenfaktor. Ziehen Sie nur mit Hilfe von Freunden oder Familie um, sparen Sie im Normalfall Geld. Kalkulieren Sie einfach ein, wo Hilfe wirklich sinnvoll ist und Ihnen Stress ersparen kann und wo sie eigentlich redundant wäre.  Dann steht Ihrem gut geplanten Umzug nichts mehr im Wege!